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Interview Okt. 2005
Interview Dez. 2005
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Initiative läuft gut!

AZ Interview vom Oktober 2005

«Wir sind grundsätzlich sehr zufrieden» , stellt Dieter Egli, der Co-Präsident der IG Zusammenschluss Brugg Windisch, zum Verlauf der Unterschriftensammlung fest. «In Windisch haben wir das Soll praktisch schon erreicht. In Brugg fehlt uns noch etwa ein Fünftel der nötigen Unterschriften.»

Am Dienstagmorgen lagen in Windisch bei benötigten 379 Unterschriften bereits deren 394 vor, während in Brugg mit 504 Unterschriften das Soll von 573 noch nicht ganz erreicht war. Mitglieder der IG Zusammenschluss Brugg-Windisch hatten an den vergangenen Wochenenden Unterschriften gesammelt. «Viele Befürwortende sind davon überzeugt, dass Brugg und Windisch die kommenden Herausforderungen nur gemeinsam lösen können», berichtet Co-Präsident Ernst Kistler. Jedenfalls ergäben sich immer wieder interessante Gespräche, und fast alle Angeprochenen begrüssten, dass in dieser Sache eine Initiative ergriffen worden sei.



Einreichung noch diesen Herbst

Jetzt geht die Unterschriftensammlung in den Endspurt. Mit weiteren Aktionen will man die fehlenden Unterschriften noch einholen. Dieter Egli: «Wir möchten im Hinblick auf allfällige ungültige Unterschriften über eine gewisse Reserve verfügen.» Der Vorstand der IG Zusammenschluss Brugg-Windisch ist überzeugt, noch in diesem Herbst die Initiativen in Brugg und Windisch einreichen zu können. Sowohl in Brugg als auch in Windisch müssen die Initiativen nach der Einreichung vom Einwohnerrat behandelt werden. Dieser gibt im Falle einer Zustimmung das Volksbegehren als Auftrag an die Exekutive weiter. Sollte ein Rat das Begehren ablehnen, käme es zu einer entsprechenden Volksabstimmung.

Breite Diskussion auslösen

Mit den Initiativen sollen die Gemeindebehörden aufgefordert werden, Pläne für einen Zusammenschluss der beiden Einwohnergemeinden bis 2010 vorzulegen. Den Initiantinnen und Initianten ist es wichtig, dass durch die Initiativen nicht nur eine deutliche Willensbekundung der Bevölkerung, sondern auch eine breite Diskussion zur Frage des Zusammenschlusses ausgelöst wird. «Es würde schliesslich einiges an Arbeit auf die Gemeinden zukommen, an der sich nicht nur alle politischen Gremien, sondern auch alle Bürgerinnen und Bürger beteiligen müssen», ist Co-Präsident Kistler überzeugt. In diesem Sinn wolle man auch aktiv das Gespräch mit den Behörden suchen und warte gespannt auf die Resultate der wissenschaftlichen Studie, die vom Stadt- und vom Gemeinderat in Auftrag gegeben worden ist.

Unterschriftenbogen können auf der Homepage der IG – www.brugg-windisch.ch – heruntergeladen werden. Dort können auch Statements von Einwohnerrats-Kandidierenden zum Zusammenschluss nachgelesen werden. (igz/azp)